
Die Hautkrankheit fordert in Vietnam immer mehr Opfer. (Quelle: youtube)
Die Zahl der Todesopfer der unbekannten Hautkrankheit in Vietnam steigt. Mediziner sind ratlos.
Rissige Haut und Haarausfall
Die Betroffenen haben Schwellungen und Juckreiz zwischen den Fingern und Zehen. Nach vier bis sieben Tagen werden die Hände der Patienten dick oder rissig. Einigen fallen sogar die Haare aus. Noch ist unklar, wie sich die Krankheit ausbreitet. Die Angaben hierzu sind widersprüchlich. Demnach reicht bloßes Händeschütteln aus. Andere Medien berichten widerum, die Krankheit sei überhaupt nicht ansteckend.
Erste Quarantänemaßnahmen
Ausgebrochen ist die Krankheit in der Provinz Quang Ngai, wie IB Times TV in unserem verlinkten Video berichtet. Die Bewohner der Region sind beunruhigt. Um einen weiteren Ausbruch zu verhindern, wurden demnach erste Quarantäne-Maßnahmen ergriffen. “Wir müssen die Eingänge zu den Krankenhäusern sperren, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen“, erklärt der Mediziner Pham Van Tray. „Weil wir die Ursache der Krankheit nicht kennen, müssen wir uns auf unsere Rituale und Gebete verlassen.“ Die Behörden halten die Bewohner aber auch zum häufigen Händewaschen an und ermutigen sie, medizinische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
WHO ist unterwegs
Vietnams Gesundheitsministerium hat ein Team von Medizinern in die Provinz geschickt. Sie sollen die Ursache ermitteln, haben aber noch keine Quelle der Infektion ausfindig machen können. Nun wollen sich Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO selbst ein Bild der Lage vor Ort machen.
Diesen Beitrag veröffentlichte der Sender IB Times TV auf seinem youtube-Kanal. Wir haben den Beitrag etwas gekürzt und ins Deutsche übersetzt.
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